Zeiteinteilung für Kreative!

Als kreativer Mensch ist es schwer eine Zeiteinteilung zu haben. Stimmt dass? Deine Gedanken hüpfen immer wieder hin und her. Bist total in der Entwicklungs- und Entstehungsphase. Dir fallen immer wieder neue Ideen ein, die du machen könntest. Manchmal reicht einfach nur ein Wort um von deinem eigentlichen Projekt abgelenkt zu werden. 

Mir war bereits auch schon vor der Corona-Krise bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Krise hat es im Prinzip nur verstärkt. Als Mama von zwei Kindern mit Haushalt und den üblichen anderen Verpflichtungen, ist es nicht immer einfach, alles unter Kontrolle zu halten.

Als kreativer Mensch schweben einen dazu immer noch lauter Ideen oder andere Gedanken im Kopf umher. Zeiteinteilung ist damit ein riesen Thema, das nicht nur erledigt werden sollte sondern auch wie sollte es anders sein, mir schon länger durch den Kopf spukte.

Aber wie geht man das ganze nur an? Wie viel Zeit braucht man wofür und wie teile ich dies für mich am besten ein?

Genau diese Fragen standen Fett auf meinem Zettel. Ich hatte ja bereits ein paar Nachforschungen im Internet gemacht und verschiedene Ansätze gefunden.

Es kommt auch immer darauf an, welcher Typ du überhaupt bist. Die 4 verschiedenen Ordnungstypen, kannst du dazu bereits unter meinem Blog Artikel „Wie bekommst du eine Ordnung und Struktur in dein Business?“ finden.

Als strukturierte Person tust du dich bestimmt einfacher als der Planungstyp. Der liebend gerne seine Aufgaben in sein Bullet Journal einträgt. Allerdings diese dann wiederum nicht ausführt. Oder schreibst du gerne Listen und trägst alles zusammen wie hier in der Google Analytics digitaler Planungsübersicht? Vielleicht kannst du damit nichts anfangen und am liebsten würdest du alles an andere abgeben?

So hat jeder sein Päckchen zu tragen. Das wichtigste dabei ist allerdings auch, wie viel Zeit man für etwas braucht. Also nicht nur wie du an die ganze Zeiteinteilung ran gehst, sondern auch, wie viel Zeit es dich insgesamt kostet am Tag.

Viel zu oft lassen wir uns verführen, von Schicken Planern. Die am Ende aber doch nicht funktionieren. Wer steckt nicht gerne seinen Planer voll mit vielen Terminen oder sein extra schön designtes Bullet Journal?

Was steckt nun alles hinter der Zeiteinteilung?

Vor allem, wenn man noch keine Ahnung hat wie lange etwas dauert? Kann man am Anfang nur Mutmaßen. Denn es wird immer eine Zeit geben, die du nicht richtig kalkuliert hast, bevor du nicht wirklich weißt wie lange du dafür brauchst.

Mit der Zeit wirst du auch immer schneller werden. Nehmen wir nur mal ein Beispiel bei Blog Artikel. Am Anfang habe ich dazu ewig gebraucht. Bis mir die richtigen Wörter dazu eingefallen sind. Dann habe ich noch den Text korrigiert und unnötige Wörter herausgenommen. Dazu noch versucht die richtigen Schlüsselwörter immer wieder zwischendurch zu erwähnen. Nur damit das SEO meiner Seite dann perfekt passte. Allerdings sollten natürlich die Leser nicht gelangweilt werden, sondern auch noch spannenden Content oder eben neues erhalten. 

Ein ganz schön großes Paket für 2 Stunden Planungszeitraum pro Woche. Dazu kommt auch noch die verschiedenen Bilder auf dem Blog und den verschiedenen Social Media Accounts. So kam ich auch zu meinen Instagram-, Facebook- und Pinterest-Vorlagen. Denn wer will es uns schon einfach machen?

Genau, keiner und daher müssen schon alle Bilder in den verschiedenen Größen vorhanden sein. 

Aber ich schweife ab…….

Setzt dir am Anfang einfach eine Zeit, die du denkst für deinen Zeitplan. Denn wirklich kannst du es nie wissen. Erst nach einigen male auf die Uhr schauen, weiß ich jetzt, dass ich ca. fünf Stunden für einen Artikel brauche.

WAAAAAASSSSSS 5 STUNDEN ….. denkst du dir jetzt.

Ja, es ist schon weniger geworden. Früher habe ich dafür viel länger gebraucht. Der springende Punkt ist immer. Keiner sagt dir genau, wie viel Arbeit dahinter steckt.

Daher prüfe erstmal was du genau alles machen willst. Was ist genau deine Prio 1

Meine ist beispielsweise Grafiken wie Clipart, Planer, digi stamps, Muster usw. zu erstellen, um diese dann für mich und mein passives Einkommen zu verkaufen. Dazu gehört natürlich auch entsprechende Demo Bilder, um diese dann auch verkaufen zu können. Wer nicht weiß, wie etwas aussieht oder es verwenden kann, wird es wohl auch nicht kaufen, oder?

Aber nicht nur für meine Artikelbeschreibung brauche ich Bilder. Auch für Werbung natürlich oder den verschiedenen Social Media Kanälen. Alles in allem ist dies schon ein großes Paket.

Wenn du also weißt, wie viel Zeit du für die einzelnen Schritte brauchst. Genau so was deine Priorität Nummer eins ist. Kommt deine eigentliche Planung dran. Um genau zu sein deine Zeiteinteilung. 

Ich habe mir dazu am Anfang einen Wochenplan ausgedruckt. Der von Montag bis Freitag geht. Am Wochenende kann ich meistens nicht arbeiten, da mich hier meine Familie, Freunde oder mein Haushalt braucht. Streiche dir daher die Zeiten erst einmal aus deiner Wochenplanung heraus, bei denen du schon einmal nicht kannst.

Dort fallen dann auch die Abholzeiten der Kinder, Kochen, essen, Freunde treffen, Fitness oder sonstige Aktivitäten von dir rein. 

Finde heraus welche effektive Zeit DU in der Woche für DEIN online Business hast.

Weil du schläfst, weil du isst, weil du deine Kinder abholen musst oder weil du ……????? Ob Hausarbeit oder dich waschen, alles kostet eine bestimmte Zeit von dir pro Tag. Ebenso solltest du auch acht Stunden pro Tag schlafen, damit du auch effizient arbeiten kannst. Ja, ja …… das mache ich auch selten. Vielleicht klappt das bei dir besser.

Am Schluss siehst du dann, wie viel Zeit dir am Ende überhaupt noch übrig bleibt. Kommen wir also wieder auf deine Prioritäten zurück. Ich habe ja auch nicht nur eine, sondern will ja mehr machen. Daher kommt ja dieses Zeit Dilemma.

Also was tun?

Fülle genau deine Zeiten in deinen Wochenplan aus. Damit du dann noch weißt, was dir am Ende übrig bleibt. Hast du deine ganzen privaten Sachen erfasst, kommen deine beruflichen dazu. Wie das Schreiben deiner Post auf den Social Media Kanälen. Natürlich brauchst du dazu immer ein Bild, das natürlich auch deine Zeit in Anspruch nimmt.

Wie kannst du deine Zeiteinteilung verbessern?

Das Schlüsselwort dazu ist hier zusammenfassen!

Was kannst du von deiner Arbeit oder deiner Tätigkeit zusammenfassen? Wenn du Bilder erstellst, kannst du diese für die verschiedenen Plattformen gleich mit der richtigen Größe erstellen. Dies kann man bei Canva bereits mit einem Klick tun.

Zusammenfassen heißt hier aber nicht, dass du dich nur um ein Werbebild für ein Produkt kümmerst, sondern gleich die nächsten 5 oder die nächsten 10 auf einmal erstellst für deine Produkte. Und so gehst du mit deinen ganzen Tätigkeiten vor. Was kannst du noch zusammenfügen oder automatisieren?

Ein cooles Tool dafür ist hier auch Zapier. Du kannst mit diesem Tool mehrere Programme verbinden und eine Automatisierung erstellen. Ein kleines Beispiel um es besser zu verstehen ist die E-Mail-Adressen Weitergabe. Es gibt verschiedene Plattformen, bei der diese Weitergabe nicht so einfach funktioniert, da sie nicht dein jeweiliges Mailprogramm auf Ihrer Seite eingebunden haben.

Wie du vielleicht schon selbst festgestellt hast, gibt es beim Thema Mail und Programme unendlich viele Anbieter die jeweils ihre Programmvoraussetzung benötigen. Das kann man vielleicht als kleines Unternehmen oder auch großes nicht ganz ableisten. Für jeden die passende Voraussetzung bereitzustellen.

Hier kommt Zapier ins spiel und verknüpft dein Mailprogramm mit deinem Verkaufsprogramm. Schon hast du deine gesammelten Mailadressen in deiner Mailliste eingefügt. Wuhuuuu was für ein Wunder und anstrengend, wenn man das nicht weiß. Schon hast du wieder etwas an deinem Zeiteinteilung getan. Denn ansonsten müsstest du jetzt jedes Mal bei einem neuen Verkauf diese Mailadresse in deiner Mailliste erfassen. Das kostet dich wieder Zeit, die wir gerade versuchen einzusparen.

Puhhhhh ganz schön viele Sachen, die man hier beachten muss/sollte/könnte/hätte/wollte.

Teile es dir ein!!

Du brauchst also deinen IST Stand, wofür du wie viel Zeit in der Woche benötigst. Dazu kommen noch deine anderen Projekte. Denn wie schon ganz oben beschrieben, wirst du bestimmt nicht nur eine Priorität in deinem Leben haben. Du willst dir ja ein Business aufbauen.

Schreibe dir jetzt erstmal auf, was du alles machen willst zu deiner Arbeit noch dazu. Ist es einen YouTube Kanal aufbauen oder mit Bloggen zu beginnen? Möchtest du Clipart Designer werden und demnächst Zeit für einen Kurs dafür haben? Oder willst du deine Malkunst verbessern? Endlich mit Sport, Yoga oder Meditation anfangen? Abnehmen oder dich einfach mal zum Friseur begeben? Welche Projekte hast du für dich demnächst geplant?

Mein weiterer Tipp zu deiner perfekten Zeiteinteilung, 

den ich im Internet gefunden habe und diesen mit dir gerne teile ist! Das du dir deine einzelnen Projekte aufschreibst die dir so im Moment im Kopf herum schweben, bis dir nichts mehr einfällt. Alles, egal ob es für dich wichtig oder unwichtig gerade erscheint. Egal ob du meinst dafür Zeit zu haben oder nicht. Ob du dich später dafür entscheidest die Projekte zu verwirklichen oder nicht. Nur weil es jetzt im Moment nicht geht, weil du Kinder hast, weil du deine Freunde lieber treffen willst als …. oder, oder, oder.

Mit Zeiteinteilung anzufangen heißt nicht, dass es nie möglich ist. Du kannst es irgendwann für dich erfüllen. Der passende Zeitpunkt muss nur erfüllt sein. Also schreib dir erstmal alles von der Seele.

Kreative haben meist das Problem, irgendwo etwas zu sehen oder zu hören und dann eine Idee dazu zu haben. Dann kommt der nächste Eindruck und schon ist wieder eine neue Idee geboren. Oder man arbeitet an einem großen Projekt, macht kurz Pause um durchzuatmen und schon wird man von einer weiteren Idee wieder abgelenkt. Daher schreib es dir auf. Verwende Zettel, Post it oder dein Handy. Setze dir am Ende der Woche einfach einen kleine Puffer für diese Ideen ein.

Sammle deine Gedanken!!

Manchmal findet man diese dann garnicht mehr so toll. Oder es könnte ein größeres Projekt demnächst werden. Das du dann wiederum für dich und deine Wochen oder Monatsplanung festlegen kannst. 

Danach fange an zu Priorisieren. Was genau kommt bei dir an Stelle 2, Stelle 3 usw. und dann überlege dir gleich einmal dazu. Was du denkst, wie viel Zeit es kosten wird. Denn nun kannst du deine übrige Zeit nehmen von deinem Wochenplan und sie endlich einteilen.

STOPP!!!!!

So schnell noch nicht. Jetzt kommt der neue Tipp von mir, den ich gehört habe. Teile dir nun deine Prioritäten 2, 3, 4 usw. in den Jahreszeiten auf. Gibt es etwas was besser zum Frühling passt als zu den Wintermonaten?

Möchtest du Beispielsweise dein Mail Postfach aufräumen und daher machst du das lieber in den Wintermonaten, weil du dabei lieber länger am PC sitzt oder du bereits deine Schränke ausmistest. Dich dadurch noch mehr befreiter und aufgeräumter fühlst.

Kommen wir noch zu den Störfaktoren Tools.

Störfaktor Tools!

Beachte hier, dass du dich nicht gleich von jeden Angebot überreden lässt es zu nutzen. Hier gibt es auch wieder viele Zeitfresser die dir das Leben schwerer machen wollen. Auch wenn bei manchen Seiten oder Anwendungen versprochen wird, dass es für digitale Dateien genutzt werden kann, hat es nicht immer nur Vorteile. Zu viele Tools zu besitzen und womöglich auch noch für jedes einzelne etwas zu bezahlen, kann auch sehr ins Geld gehen. Mach dir also Gedanken darüber was du genau brauchst. Was dir im Moment am Meisten bringt. Es muss auch nicht gleich mit den Top Funktionen erworben werden. Viele Programme oder Tools gibt es bereits kostenlos zum testen.

Was nutzt du beispielsweise für…..

  • social Media
  • Grafiken erstellen
  • Werbebilder
  • Content Erstellung
  • Verkauf digitaler Dateien
  • oder…. oder…..

Fazit!

Wenn du dir vorher etwas mehr Zeit nimmst, sparst du dir im Nachgang wieder mehr Freiräume für dich oder deine Projekte. Du hast mehr Klarheit darüber was funktioniert und was nicht. Dein Erfolg kommt schneller.

Was will man mehr?

Priorisiere also was du genau machen willst. Teste aus wie viel Zeit du für die einzelnen Schritte brauchst. Mache dir Gedanken wie viel Zeit du für dein kreatives online Business hast und teile deine Projekte bei deinen freien Zeitpuffern ein. Versuche gleiche Tätigkeiten zusammen zu fügen und vertraue nicht gleich jeder Werbung beim den verschiedenen Tools.   

Hast du noch einen Tipp zur Zeiteinteilung für kreative Menschen? Geht es dir genau so wie mir und deine Gedanken springen öfter im Kreis? Was bringt dich wieder zum roten Faden zurück?

Deine

 Unterschrift Sandra Bredtmann Coach für digitale Produkte

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